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Um 1135

Aus der Mitte des 12. Jahrhunderts stammen die ersten Schriftzeugnisse die über Lüttringhausen berichten. Das Küsteramt des Stiftes Werden an der Ruhr verfügte bereits 1126 über ein Gut bei Lennep, das in der Folgezeit den Namen Zur Kemmenaden (heute Kimmenau) führte. Der Stiftshof Hetterscheid dagegen, des Abtes Küche, erhob um 1150 einen Zins, für gewisses Land, in Lüttringhausen, dem eine Schenkung um 1135 zugrunde lag. Die mit der Nennung des Bezirks erstmalig faßbare Pfarrei Lüttringhausen hat um 1150 also schon bestanden.

1189

Als Graf Engelbert I. von Berg im Jahre 1189 mit dem Grafen Heinrich von Hückeswagen über die Begründung eines Lehnsverhältnisses verhandelte, da war neben anderen Zeugen zugegen der bergische Dienstmann Hermann von Bottlenberg (Bodelenberg). Nachkommen dieses Hermann treten später auf als Lehnsinhaber des Herrenhofes Lüttringhausen. Sie führen regelmäßig den Namen von Bottlenberg genannt Kessel, während andere Familien unter dem Namen von Bottlenberg genannt Schirp auftreten.

1225

Auflösung des Lenneper Hofes und die Entstehung von Stadt und Pfarre Lennep. Entscheidend beeinflusst durch die Ermordung Engelberts des Hl. Erzbischofs von Köln und Grafen von Berg. Sendkirche blieb die Pfarrkirche von Lüttringhausen.

1230

Nach der Entstehung der Honschaft Lennep bleibt Lüttringhausen selbstständige Pfaarrei mit 4 Honschaften.

1308

Lüttringhausen wird erstmals als katholische Pfarrei genannt.

1312

In Remscheid und Lüttringhausen wohnen Wachszinser des Stiftes Gerresheim.

um 1350

Der Bergische Landmarschall Wennemar von Bottlenberg-Kessel läßt die die Lehngerechtigkeit für seine Lehnsherrschaft Lüttringhausen aufzeichnen, wozu auch Güter in Lennep und Remscheid gehören.

1355

Die Schützenbruderschaft "zum Kreuz" wird gegründet.

1363

Lüttringhausen erscheint als Kirchspiel im Amt Bornefeld.

1365

Die Bottlenbergischen Lehnsleute im Dorf Lüttringhausen erhalten ein Freiheits-Privileg.

Um 1400

Beginn der Nutzung der Wasserkraft zum Betrieb von Eisenhütten, Hammerwerken, Schleifkotten und Walkmühlen.

1407

Das Kirchspiel Lüttringhausen wird vom Amt Bornefeld abgetrennt, an Eberhard von Limburg verpfändet und von diesem mit dem ihm gleichfalls verpfändeten Amt Beyenburg verbunden.

1487

Die Einwohner von Lüttringhausen, Lennep und Remscheid steuern zu einer Anleihe Herzog Wilhelms von Jülich-Berg bei.

1427

Die Pfandschaft über das Amt Beyenburg mit dem Kirchspiel Lüttringhausen fällt durch Erbschaft an die Ritterfamilie Quade, in deren Hand sie bis 1505 bleibt.

1505

Das Amt Beyenburg mit dem Kirchspiel Lüttringhausen wird aus der Hand der Familie Quade gelöst und an den Grafen Philipp II. von Waldeck verpfändet. Es bleibt in dessen Familie bis 1593. Erneute Verpfändung an deren Verwandten Simons VI. zur Lippe 1597/1607.

1527-28

Reformatorisches Wirken Adolf Clarenbachs in Lüttringhausen und Lennep.

1550

Die äußeren Formen des kirchlichen Lebens in Lüttringhausen, Lennep und Remscheid sind noch römisch-katholisch. In Lüttringhausen und Lennep sind aber Ansätze zur Bildung evangelischer Gemeinden erkennbar.

1609

Die Kirchen und Kirchengüter von Lüttringhausen, Lennep und Remscheid sind im Besitz der Lutheraner.

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